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Testing: Stryd Powermeter | Door Sander d'Hont

Tests: Stryd Powermeter | Von Sander d'Hont

, Von Sander d' Hont, 3 min Lesezeit


Laufen mit Strom? Trägt der Stryd-Leistungsmesser zu Ihren Trainingsergebnissen bei? Sander d'Hont hat es getestet.

Laufen mit Strom? Für viele ist das noch Neuland. Beim Radfahren sind wir das schon gewohnt; Wenn man mit Radkollegen über Leistung spricht, fliegen einem die Wattzahlen um die Ohren. Trägt der Stryd-Leistungsmesser zu Ihren Trainingsergebnissen bei? TriathlonWorld-Teamer Sander d'Hont hat es getestet.

Beim Laufen kommt es oft auf Tempo oder Herzfrequenzzone an. Dies sind die beiden Faktoren, die ich für das Training verwendet habe: Ausdauerläufe basieren oft auf der Herzfrequenzzone und Intervalle auf dem Tempo. Ich war daher sehr neugierig auf das Krafttraining. Der Stryd Footpod ist hierfür die Lösung.

Wie funktioniert es?
Der Footpod wird mit zwei Halterungen geliefert, die Sie unter Ihren Schnürsenkeln platzieren können. Der Footpod rastet dann oben ein und klemmt ihn am Schuh fest. Zusätzlich zu den Halterungen und dem Footpod ist ein Ladegerät im Lieferumfang enthalten.

Die Leistung wird mit dem an einem der Laufschuhe befestigten Footpod gemessen. Der Footpod misst viel mehr als nur die Leistung. Es verwendet beispielsweise Beschleunigungsmesser zur Messung von Entfernung und Geschwindigkeit und verfügt über Sensoren für Luftfeuchtigkeit, Temperatur und Wind. Alle diese Faktoren fließen in die Leistungsberechnung ein.

Training mit Stryd.
Wenn ich mir meine Ausdauerläufe ansehe, fällt mir am Anfang oft auf, dass ich schneller als das Ausdauerlauftempo laufen muss, um die Herzfrequenz in die richtige Zone zu bringen. Dann laufe ich die ersten paar Kilometer tatsächlich mit einer zu hohen Intensität. Die Herzfrequenz reagiert langsam. Allerdings ist die Kraft viel direkter. In der Tabelle erkennt man, dass die Herzfrequenz (Grau) erst nach ca. 10 Minuten das richtige Niveau erreicht, während die Leistung (Orange) sofort auf dem richtigen Niveau ist. Sie können auch sehen, dass die Herzfrequenz etwa zur Hälfte leicht ansteigt, was auf den Gegenwind zurückzuführen ist. Aufgrund der höheren Herzfrequenz wurde ich etwas langsamer. Dies spiegelt sich dann in der Leistung (orange) wider; das hat etwas nachgelassen.

Auch in den Intervallen ist der Unterschied zwischen Leistung und Herzfrequenz deutlich sichtbar. Auf dem Foto unten können Sie sehen, dass die Kräfte (grau) in den verschiedenen Intervallen nahezu rechteckige Blöcke sind. Die Herzfrequenz reagiert langsam; es handelt sich dabei eher um Spitzen als um Blöcke. Dies macht meiner Meinung nach Herzfrequenzintervalle unmöglich, insbesondere bei kurzen Intervallen. Da die Kraft so unmittelbar reagiert, könnte man entsprechend trainieren. Auch weil der Stryd-Leistungsmesser so viele externe Faktoren berücksichtigt, werden Sie nie wieder zu hart oder zu weich trainieren.

Ich persönlich laufe mit der Garmin Forerunner 235 als Uhr. Diese Uhr misst keine Standardleistung, aber das war kein Problem. Sie können die „Kampfzonen“ im Connect IQ Store herunterladen. Nach der Synchronisierung mit Ihrer Uhr können Sie dann am Eingang für die Datenbildschirme die Leistung des Stryd-Footpods auswählen.

Die Daten eines Trainings könnt ihr über (in meinem Fall) Garmin Connect auslesen. Es gibt auch die Stryd-App. Dort können Sie die Daten völlig kostenlos beziehen. Die kritische Leistung wird nach jedem Training automatisch berechnet und angepasst. Außerdem sehen Sie Daten wie die Schrittfrequenz, die Bodenkontaktzeit, die vertikale Verschiebung und die Intensität eines Trainings (siehe Foto unten von einem Intervalltraining). Ich persönlich empfand die Daten als echten Mehrwert. Dadurch erhalten Sie eine gute Vorstellung davon, ob Sie technisch gut laufen und ob sich Ihre Technik beispielsweise mit der Zeit verbessert.

Für mehr Daten und mehr Funktionen können Sie eine Mitgliedschaft in der Stryd-App erwerben. Aber wie gesagt, die verfügbaren kostenlosen Funktionen waren für mich mehr als ausreichend.

Bietet der Stryd einen Mehrwert?
Natürlich! Es ist wahr, dass man nicht von einem Moment auf den anderen mit dem Krafttraining beginnen kann. Mir ist aufgefallen, dass ich zunächst mehrere Durchläufe durchführen musste, um Daten zu generieren. Nur dann erhalten Sie einen Einblick in die unterschiedlichen Intensitäten im Vergleich zu verschiedenen Leistungszonen. Sie können dies auch in der Stryd-App sehen; Die kritische Leistung wird erst nach mehrwöchigem Training ermittelt. Wenn ich mir den letzten Trainingsmonat mit dem Stryd ansehe, erkenne ich definitiv den Mehrwert des Laufens mit einem Leistungsmesser. Ich halte die unmittelbare Reaktion auf die Herzfrequenz und die Berücksichtigung verschiedener externer Faktoren für ein großes Plus. Sie wissen, dass Sie mit der gewünschten Intensität trainieren.

Sportliche Grüße,

Sander

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